Kanurennsport

Kanurennsport ist zweifelsohne die Disziplin, um die es sich in unserer Abteilung des SC DHfK am meisten dreht.

Entweder im Kajak mit Doppelpaddel oder im Canadier mit Stechpaddel bewaffnet, gilt es hier, verschiedene Distanzen zwischen dem 200 m Sprint und dem 42 km langen Kanu-Marathon in möglichst kurzer Zeit zu überwinden. Die Boote hierfür sind darum extrem schmal geschnitten und haben ein sehr geringes Gewicht.

Beim Kajak wird zwischen dem Einer (K1), dem Zweier (K2) und dem Vierer (K4) unterschieden. Dies gilt auch für den Canadier, dementsprechend dann C1, C2 und C4 genannt. National wird außerdem der Canadier-Achter (C8) gefahren.

Ein Kajak wird im Sitzen gefahren, das heißt, der Paddler taucht sein Paddel wechselseitig ein, um das Boot vorwärts zu bewegen. Im Heck befindet sich ein Steuer, das mit den Füßen bedient wird. Kajaks werden heute bevorzugt aus Kohlefaser und anderen Kunststoffen hergestellt, aber auch Mahagoni-Holz ist nach wie vor verbreitet.

Die Canadierfahrer knien in ihren Booten, deren Rumpf weitgehend offen ist. Sie haben ein Stechpaddel, mit dem sie auch steuern müssen, denn bei diesen Booten gibt es keine Steueranlage. Die Canadierfahrer beherrschen ganz bestimmte Steuerschläge, um ihr Boot auf dem Kurs zu halten. Renn-Canadier sind wie Kajaks meist aus Kunststoffen hergestellt.

Leipzig ist seit 1991 Landes- und Bundeskaderstützpunkt für Kanu-Rennsport. Deshalb trainieren hier auch Sportler aus anderen sächsischen Vereinen.

Landestrainer Alexander Schuck und die Bundesstützpunkttrainer Kay Vesely und Gunar Kirchbach können auf ein starkes Kanuten-Team blicken, das sich hier im Bootshaus formiert hat.

Sowohl Leistungskader als auch Nachwuchssportler des SC DHfK erpaddelten schon viele Erfolge, sowohl national als auch international. Zum Beispiel gewann das DHfK-Kanu-Team im vergangenen Jahr die Mannschaftswertung bei der Sachsenmeisterschaft.